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Die Geschichte von Salmannsdorf

Salmannsdorf war bis 1892 eine eigenständige Gemeinde und ist heute ein Stadtteil Wiens im 19. Wiener Gemeindebezirk Döbling

Salmannsdorf liegt am Südhang des Dreimarksteins im Tal des oberen Krottenbachs. Die Katastralgemeinde erstreckt sich über eine Fläche von 66,05 ha. Ihr Gebiet ist Teil des statistischen Zählbezirks Salmannsdorf-Glanzing. Im Süden grenzt Salmannsdorf an Neustift am Walde, im Osten an Obersievering. Die Grenze im Westen trennt Salmannsdorf schließlich vom HernalserBezirksteil Neuwaldegg, weiter nördlich liegt der Dreimarkstein mit der Grenze zu Hinterweidling in Niederösterreich.

Die Geschichte von Salmannsdorf

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Salmannsdorf 1279 als Salmannstorf. Der Name leitet sich vom Personennamen Salman(n) oder dem Berufsnamen des Salmanns, einem Treuhänder oder Schreiber des Salbuches (Grundbuch) ab.

Salmannsdorf in der Neuzeit

1680 hatte der Ort bereits 30 Häuser, die weitere Entwicklung wurde jedoch durch die schlimmen Verwüstungen der Türken im Zuge der zweiten Wiener Türkenbelagerung gehemmt. Zwei Großbrände setzten dem Ort weiter zu. Als der Ort 1713 wieder aus 18 Häusern mit 118 Bewohnern bestand, raffte die Pest 74 von ihnen nieder. Das Wachstum setzte Mitte des 19. Jahrhunderts ein durch die Sommerfrische.

Die Wirtschaft in Salmannsdorf

Die Verteilung der Fluren Anfang des 19. Jahrhunderts lässt auf eine starke Abhängigkeit von Wald- und Weinnutzung schließen. 1826 waren zwei Drittel der Flurfläche von Wald bedeckt, der dem Stift Klosterneuburg gehörte. Weitere 15 Prozent der Fläche waren Wiesen, etwa sieben Prozent Weingärten. Obst- und Ackerbau spielte hingegen fast keine Rolle. Die Bewohner lebten insbesondere vom Verkauf von Wein, Obst und Milchprodukten.

Der Verkehr in Salmannsdorf

Ursprünglich bestand eine Stellwagenverbindung nach Salmannsdorf, deren stadtseitige Endpunkte oft wechselten. Auch die Betreiber wechselten aus finanziellen Gründen mehrfach. Diese Linie wurde aber als einzige Stellwagenlinie von der Stadt Wien subventioniert. 1908 wurde von der Automobil-Stellwagen-Unternehmung der Gemeinde Wien eine Oberleitungsbuslinie nach dem System Mercédès-Électrique-Stoll von Pötzleinsdorf über Neustift am Walde nach Salmannsdorf eröffnet, die Gleislose Bahn Pötzleinsdorf–Salmannsdorf. Als eine der langlebigsten Linien nach diesem System wurde sie erst 1938 durch eine Autobuslinie mit der Linienbezeichnung 23 ersetzt, die aber schon im folgenden Jahr komplett eingestellt wurde.

1928 wurde eine Autobuslinie der Wiener städtischen Straßenbahnen über die Krottenbachstraße nach Neustift und Salmannsdorf eröffnet, weil eine Strassenbahnverbindung zu teuer in der Erbauung gewesen wäre (ab 1935 Linie 20). Wegen kriegswichtiger Betriebe an der Strecke war diese Linie die letzte Autobuslinie Wiens, die im Zweiten Weltkrieg noch betrieben wurde. 1942 wurde mit der Umstellung auf elektrischen Betrieb begonnen. Ab 1946 wurde der Ort somit erneut von Oberleitungsbussen bedient, als die Obuslinie 22 vom Währinger Gürtel nach Salmannsdorf in Betrieb ging. 1958 erfolgte schließlich wieder die Rückumstellung auf Autobusbetrieb. Die Linienbezeichnung war von 1946 bis 1961 22, bis 1972 39A und danach bis heute 35A. Diese führt heute von der Station Spittelau über die Krottenbachstraße und Neustift am Walde bis zur Endhaltestelle Salmannsdorf.