
Salmannsdorfer Höhe seit 1925
Der Name Salmannsdorf bezeichnet das Dorf eines Salmannes,
eines adeligen freien Mannes, der die Salung, die rechtskräftige und
förmliche Übergabe eines Gutes, vollziehen konnte.
Das Klosterneuburger Salbuch, in dem alle Güterschenkungen und
Zehente verzeichnet wurden, nennt Salmannsdorf erstmals 1280.
Das Dorf zählte damals 51 Einwohner.
1330 wird es in der Stiftungsurkunde der Sieveringerkirche wieder
erwähnt.
Im Türkenjahr 1683 ging Salmannsdorf zugrunde.
Von 1891 bis 1938 gehörte Salmannsdorf zum 18. Wr. Gemeindebezirk.

Dreimarkstein (Wien)
Der Dreimarkstein ist ein 454 Meter hoher Berg an der Grenze der
Wiener Gemeindebezirke Döbling und Hernals sowie der
niederösterreichischen Katastralgemeinde Weidling.
Der Dreimarkstein ist ein Ausläufer des Wienerwaldes, der seine
Fortsetzung durch die Salmannsdorfer Höhe findet. Der Berg ist
größtenteils bewaldet, jedoch verläuft im Süden, knapp unterhalb
des Gipfels die Wiener Höhenstraße.
Dem Namen des Berges liegt das althochdeutsche marca
(Grenzgebiet, Grenze) bzw. das mittelhochdeutsche mark
(Grenze, abgegrenzter Landteil) zugrunde, wobei der Name
des Berges bereits 1818 als dreymarkstein im Katasterplan
vermerkt ist.
Später verliefen die ehemaligen Bezirksgrenzen von
Hernals, Döbling und Währing am Dreimarkstein zusammen.
Nach der Abtretung des Währinger Bezirksteils Salmannsdorf
an Döbling treffen hier heute jedoch nur noch die Grenzen von
Hernals und Döbling, jedoch auch von Weidling aufeinander.
Freitag
ab 15.00 Uhr
Samstag u. Sonntag
ab 11.30 Uhr
Jänner u. Februar
Samstag u. Sonntag
ab 11.30 Uhr